
Mit Schutzbrille, Helm und jeder Menge Neugier betraten kürzlich Schüler:innen die Werkstätten der Landesberufsschule, um verschiedene handwerkliche Berufe hautnah kennenzulernen. Im Rahmen eines Berufsorientierungstags konnten sie sich nicht nur über Ausbildungsinhalte informieren, sondern selbst aktiv werden – mit Hammer, Schraubenzieher und Maßband in der Hand.Sieben Berufe standen im Mittelpunkt: Platten- und Fliesenleger:in, Maurer:in, Zimmerer:in, Tischler:in, Metalltechniker:in und KFZ-Techniker:in. Jede Station bot dabei eine neue Herausforderung – und jede Menge Spaß. So durften die Jugendlichen etwa im Bereich Zimmerei kleine Holzkonstruktionen bauen, beim Fliesenlegen Muster verlegen und in der Tischlerei ein eigenes Werkstück aus Holz fertigen. Auch das Schweißen und Biegen von Metallteilen sowie ein Blick unter die Motorhaube standen auf dem Programm. Begleitet wurden die praktischen Einheiten von Ausbilder:innen und Lehrlingen, die ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag teilten und wertvolle Tipps gaben. Viele Schüler:innen zeigten sich überrascht, wie vielseitig und kreativ handwerkliche Berufe sein können. „Ich dachte, das ist alles viel schwerer – aber wenn man’s gezeigt bekommt, macht’s richtig Spaß!“, meinte eine Schülerin begeistert. Die Landesberufsschule verfolgt mit dem Schnuppertag das Ziel, jungen Menschen praxisnahe Einblicke zu ermöglichen und berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Das Fazit fiel positiv aus: Viele Teilnehmer:innen konnten sich nun besser vorstellen, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen möchten. Mit dreckigen Händen, aber einem Lächeln im Gesicht verließen die Schüler:innen die Werkstätten – und vielleicht kehren einige bald als Lehrlinge zurück.


