
Die Grundschule in Felsőcsatár setzte im Rahmen einer sechstägigen Projektwoche einen Schwerpunkt auf die berufliche Orientierung ihrer Schüler und Schülerinnen. Ziel war es, praxisnahe Einblike in unterschiedliche Berufsfelder zu vermitteln und die Jugendlichen frühzeitig mit Anforderungen und Chancen der Arbeitswelt vertraut zu machen.
Den Auftakt bildete am Montag ein interaktiver Workshop mit Vertreter und Vertreterinnen der Industrie- und Handelskammer des Komitas Vas sowie der Berufsberatung. In altersgerechter Form wurden insbesondere den OberstufenschülerInnen zentrale Kompetenzen, Ausbildungswege und aktuelle Entwicklungen der Arbeitswelt nähergebracht.
Am Dienstag nahmen die fünften und sechsten Klassen im Rahmen der Projekts „“Talent School““ an einem Ausflug nach Kohfidisch teil. Dort standen praxisorientierte Aktivitäten und die Förderung individueller Begabungen im Mittelpunkt.
Ein weiterer Programmpunkt folgte am Mittwoch mit dem Besuch der Berufs- und Ausbildungsmesse in Szombathely durch die siebten und achten Klassen. Die Schüler und Schülerinnen konnten sich dort direkt bei Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Ausbildungsbetrieben über weiterführende Bildungswegen und Lehrberufe informieren.
Am Donnerstag erhielten die ältesten Schüler und Schülerinnen Einblicke in die Arbeitsabläufe des örtlichen Steinbruchs. Dabei wurden Produktionsprozesse, Sicherheitsvorschriften sowie technische Anforderungen anschaulich erklärt. Am Freitag nahmen die sechsten und siebten Klassen am „“Tag der Jagd““ am Herman Ottó Technikum für Umwelt und Landwirtschaft in Szombathely teil, wo naturbezogene Berufsfelder vorgestellt und praktische Demonstrationen geboten wurden.
Den Höhepunkt bildete am Samstag der traditionelle Berufsinformationstag in der Schule selbst. Zahlreiche Unternehmen präsentierten ihre Tätigkeitsbereiche und ermöglichten den Schülerinnen und Schülern einen interaktiven Zugang zu unterschiedlichen Berufsfeldern, darunter Grafikdesign, Landwirtschaft, Logistik sowie pflegerische und pädagogische Berufe. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, verschiedene Handwerke und Dienstleistungen unmittelbar kennenzulernen und mit Expertinnen und Experten persönlich ins Gespräch zu kommen.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern sowie den regionalen Fachkräften und UnternehmerInnen, deren Mitwirkung dazu beitrug, das Interesse der Schüler und Schülerinnen an vielfältigen Bildungs- und Karrierewegen nachhaltig zu stärken.




