
Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren hatten die Möglichkeit, regional und gesellschaftlich wichtige Berufe in einem realen Umfeld im Werk der MAM-Hungária Kft. in Vaskeresztes auszuprobieren. Achtzig SchülerInnen der Felsőcsatári Nyelvoktató Nemzetiségi Általános Iskola konnten sehen, was unter anderem ein Produktionsplaner, ein Hauptbuchhalter, ein Entwicklungsingenieur, ein Wartungstechniker, ein EHS-Manager oder ein IT-Spezialist macht. Das große Unternehmen mit Sitz in Vaskeresztes, einem Dorf in der Nähe von Felsőcsatár, arbeitet mit seinen qualitativ hochwertigen Babyprodukten für die kommenden Generationen. Sie könnten also ein potenzieller Arbeitgeber sein, was auch während des Tages klargemacht wurde. Zunächst erhielten die Kinder jedoch eine theoretische Einführung in die Abläufe und Produkte des Unternehmens (aus welchen Bestandteilen und wie werden Flaschen und Schnuller hergestellt?) und trafen Vertreter aus den verschiedenen Produktionsbereichen. Sie erfuhren, welche Tätigkeiten sie bei ihrem Eintritt in den Arbeitsmarkt ausüben können und welche Qualifikationen und Fähigkeiten sie für die jeweilige Tätigkeit benötigen. All dies wurde ihnen auf lebendige Art und Weise und in der Sprache der jungen Menschen präsentiert, wobei die Bedeutung des Sprachenlernens, des lebenslangen Lernens und der Arbeit in eigener Heimat hervorgehoben wurde.
Der Produktionsplaner ist für die Zuteilung der Ressourcen zuständig, während der Hauptbuchhalter die Einnahmen verwaltet. Der IT-Infrastrukturmanager und der Ingenieur für technische Entwicklung sprachen auch über die Digitalisierung der Produktion und über die selbstfahrende Reinigungsmaschine. Der EHS-Manager entpuppte sich als Spezialist für Umwelt-, Arbeits- und Brandschutz.
Nachdem die SchülerInnen erfahren hatten, dass es Spaß macht, bei MAM zu arbeiten, folgte die mit Spannung erwartete Betriebsbesichtigung: In drei Gruppen wurden die Kinder abwechselnd durch den Betrieb geführt, entlang der Produktionslinien und in den Büros, um zu sehen, wer was während der Arbeitszeit macht. Sie besuchten die Produktion, das Lager und die Wartungswerkstatt. Sie konnten Gabelstapler in Betrieb beobachten, im Labor experimentieren, im Lager Teile, Halbfertig- und Fertigprodukte sehen. Und im Online-Shop sahen sie, wie der Bestellvorgang abläuft. Zum Schluss bekamen sie einen Test und eine Montageaufgabe, um zu sehen, ob sie in der Fabrik eingestellt werden könnten.





Anzahl der teilnehmenden Schüler/innen: 80